Sonntag, 12. Mai 2013

Tagebuchschreiben

Hallo zusammen!

Nach einer halben Ewigkeit endlich wieder ein Lebenszeichen von mir! Ich lebe noch! Ich bin nur vollkommen mit allem ausgelastet. Es gibt so viel zu tun und dann muss man zwischendurch auch noch ein soziales Leben und solche Dinge einschieben. ☺ Naja, jedenfalls sieht die nächste Woche schon mal um einiges vielversprechender aus als die letzte. Ich habe ganze zwei Vormittage, die noch nicht komplett mit Lernen und Vorbereiten verplant sind. Das ist doch schon mal was. Der eine wird jedenfalls mit Ausschlafen verpachtet, den Tag vorher (morgen) muss ich nämlich komplett arbeiten.

Heute gibt es deswegen auch erstmal wieder nur einen kürzeren Beitrag. Aber wie ich Neomai versprochen habe, mache ich mal einen ersten Review zum Tagebuchschreiben, das ich am 30. April aufgenommen habe.


Nochmal zur Erinnerung: So sieht das gute Stück aus.

Bisher habe ich mich auf siebzehn Seiten produziert. Ich bin mir grad gar nicht sicher, ob das ein richtiges A5 Format ist, aber jedenfalls so ziemlich ähnlich. Jede Seite hat einundzwanzig Zeilen, also könnt ihr euch ausrechnen, wie viel (oder eher wenig) ich bisher geschrieben habe. Ich muss allerdings zu meiner Schande auch gestehen, dass ich mit den mir zur Verfügung stehenden Kugelschreibern nicht so gut schreiben kann. Seltsamerweise tut mir da nach sehr kurzer Zeit immer die Hand weh. Aber falsch halte ich sie eigentlich nicht. Ist auch bloß bei Kugelschreibern. Vielleicht sollte ich meinen alten Füller mal wieder reaktivieren. Dafür bräuchte ich in jedem Fall dann aber noch Tintenpatronen. Mal schauen. Der Gedanke reizt mich gerade nicht so, muss ich gestehen. Mit was schreibt ihr am liebsten?

Zu meiner Schande muss ich übrigens gestehen, dass ich von den bisher dreizehn Tagen lediglich an zehn Tagen etwas hineingeschrieben habe. An zwei Abenden habe ich es tatsächlich schlichtweg vergessen und am dritten war mein Freund da, da fand ich es irgendwie seltsam (oder ganz platt ausgedrückt: es war mir peinlich), das Tagebuch rauszuholen und vor dem gemeinsamen Zubettgehen noch etwas zu schreiben. Komische Vorstellung oder? Jedenfalls habe ich an den restlichen Tagen meine Gedanken des jeweiligen Moments festgehalten. Das konnte ganz kurz sein („Oh man, was bin ich platt“) oder auch ein bisschen ausufernder wie etwa mein Eintrag zur Lesung von Herta Müller in meiner Universität. Das hatte mich allerdings auch sehr beeindruckt.

Insgesamt habe ich aktuell aber eher den Eindruck, dass ich damit noch nicht allzu viel anfangen kann. Mir fehlt noch ein bisschen die Übung fürs Tagebuchschreiben, doch ich denke, die kommt von alleine. Übrigens schreibe ich da nicht nur besondere Vorkommnisse hinein, Herta Müller sieht man schließlich nicht jeden Tag, sondern vor allem auch Tagesgeschehnisse. Auch Gefühle und solche Dinge möchte ich mit einbeziehen, auch wenn das bisher nicht so dazu gehört. Das liegt jedoch viel mehr daran, dass ich kein Gefühlsmensch bin. Egal, vielleicht ändert sich das ja.

Zum Schluss möchte ich übrigens noch anmerken, dass die schöne Aufmachung des Tagebuchs mich immer wieder animiert, es in die Hände zu nehmen. Und wenn man es dann schon in der Hand hat, kann man es natürlich auch aufmachen, denn es hat ja einen so tollen magnetischen Schnappverschluss. Und dann kann man auch reinschreiben. Übrigens hat es bei mir unter dem Wohnzimmertisch einen exponierten Platz, vor dem Schlafengehen sehe ich es immer vom Bett aus. So hat es mich schon mal daran erinnert, dass es da ist und dass ich doch bitte in es hineinschreiben sollte. ☺

Damit wünsche ich euch jetzt eine gute Nacht, liebe Grüße

Eure Ding(s)

Kommentare:

  1. Huhu =)

    Muss man eigentlich jeden Tag schreiben? Ich denke nicht... also jedenfalls würde ich es denke nicht mehr so machen, wenn ich eins schreiben würde. Vermutlich würde ich schreiben, wenn mir etwas festhaltenswertes in den Sinn kommt. :)

    Ich schreibe am liebsten mit einem Füller (derzeit so eine Art Rollermine oder sowas). Vor allem in Klausuren, aber auch meine ganzen Notizen in der Uni sind mittlerweile mit Füller geschrieben... ich finde mein Schriftbild sieht dadurch besser aus.
    Und Patronen sind meines Erachtens günstiger und schneller gewechselt als eine Mine.

    Liebe Grüße
    Neomai

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    1. Jeden Tag muss man vermutlich nicht schreiben, aber in dem Radiobeitrag, den ich darüber mal gehört hatte, hieß es, dass die Kreativität so am besten gefördert werden würde, weil man sich ja jeden Tag quasi "was einfallen lassen muss".
      Ich hab noch nie in meinem Leben eine Kugelschreibermine gewechselt, benutze fast nur Stifte aus der Arbeit meiner Mutter, die sie als Werbegeschenke verteilen. :D

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