Mittwoch, 19. Juni 2013

Tagebuchschreiben

Hallo zusammen!

Erinnert ihr euch noch? Vor knapp zwei Monaten habe ich mit dem Tagebuchschreiben angefangen, um meine Gedanken mehr zu sortieren und mir mal ein bisschen deutlicher zu machen.

Inzwischen hat sich bei dem Ganzen natürlich eine Routine eingeschlichen. Es gehört für mich nun zu meinem Abendprozedere, dass ich mein Tageuch rauskrame und aufschreibe, was ich den Tag über so erlebt habe, was ich gerade denke und was mich eben so beschäftigt. Wo mir das am Anfang noch ziemlich schwer gefallen ist, wurde es mit der Zeit immer einfacher und mir viel immer mehr ein. So konnte ich einige Probleme mit mir selbst diskutieren und mir manches so besser bewusst machen. Außerdem macht es mir einfach Spaß, mich mal wieder auszudrücken. Im Tagebuch muss ich ja auch nicht darauf achten, ob alles gut geschrieben ist, aber ich bemerke, wie ich da immer mehr Wert darauf lege - ich mag eben Sprache.

Das Tagebuchschreiben hat für mich so ein bisschen eine selbstfindende Funktion eingenommen. Denn beim Schreiben werde ich mir meiner eigenen Überzeugungen und Gedanken, für die ich während meines doch recht vollen Alltags eher weniger Zeit habe, wieder deutlicher. Es ist also eine Art geschriebene Psychohygiene.

Und jetzt kommt das unvermeidliche Plädoyer: Fangt doch auch mit dem Tagebuchschreiben an, auch wenn es euch zunächst lächerlich und unnötig erscheint. Es ist eine gute Art, mit dem Tag abzuschließen und sich den Kopf für die Nacht frei zu machen. Ich habe so mein erstes Tagebuch schon fast vollgeschrieben und werde mich demnächst nach einem neuen umsehen müssen - so viel Spaß macht mir das Ganze. Manchmal überlege ich extra noch, was ich denn sonst noch aufschreiben könnte, weil es mir gerade so viel Freude bereitet. Also, worauf wartet ihr noch, fangt das Tagebuchschreiben an! ☺

Liebe Grüße

Eure Ding(s)

Kommentare:

  1. Und ich dachte ich hätte hier geantwortet ;__; hatte ich wohl komplett vertrieft.
    Ich habe sogar schonmal nach einem Heft/Büchlein Ausschau gehalten... hmm... aber bisher gab es noch keines, was mich angesprochen hätte, bin also da noch nicht weiter.
    Aber die Überlegung ist im Hinterkopf vorhanden. :)

    Der Begriff Psychohygiene gefällt mir... ist das ein spontaner Neologismus oder findet dieser auch woanders noch Anwendung?

    Liebe Grüße
    Neomai

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    1. Psychohygiene ist tatsächlich ein wissenschaftlich anerkannter Prozess ;) Kennengelernt habe ich ihn aber durch ein populärwissenschaftliches Buch.

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